Mittwoch, 13. März 2013

Gezielte Werbung -- knapp daneben ist auch vorbei

Gezielte, Personenorientierte Werbung auf Facebook. Perönliche Daten werden gesammelt, wo es nur geht, besonders durch die Apps. Immer wieder werden die Einstellungen zur Privatsphere geändert. 

Vorsicht: Viele Apps fordern Zugang zum Facebook Chat.  Da das nicht nur der Chat ist, sondern das 'Private Messaging' jetzt auch das umfasst, was zuvor die neue Form der FB- Email war, heißt das, Apps könnten sämtliche privaten Facebook- Emails lesen. Wer das nicht möchte, sollte sofort die Einstellungen jeder genutzten App überprüfen, und das entsprechende Häkchen entfernen, bzw. überlegen, ob man die App noch benutzen will. 

Zurück zur (vorbei) gezielten Werbung: Früher orientierte sie sich an der IP (die grob den Wohnort des Nutzers verrät) und den öffentlich angegebenen Interessen. So erhielt ich z.B. ständig die Mitteilung, dass in Kiel einige Mädchen auf mich warten. Interessant, aber kaum für eine Frau aus Hamburg. An der Seite war oft ein Feld, wo ich meine Region bestätigen sollte. Aus Spaß habe ich immer angeklickt: 'falsch', 'anderes Land'. 

Jetzt orientiert sich die Werbung genauer. Freundesliste und Chatinhalte werden mit einbezogen. Das Egebnis sieht dann so aus:

Gestern Abend chattete ich mit einem Mitspieler aus Kanada. Wir kamen auf das Thema Spam und Werbung, nachdem mich die App gerade wieder aus dem Spiel geworfen hatte, weil ich ihr keinen Zugang zum Chat gewähre. 

Ich habe AdBlock in allen Browsern, er nicht, und wahrscheinlich lässt er das Spiel auch den Chat lesen. Er sah folgende Werbung - auf Deutsch: 'Karten für 1.FC Köln zu gewinnen' 'Restaurants im Alten Land besuchen zur Obstblüte'. 

Wir chatten regelmäßig im Rahmen unserer 'Mafia-Familie', der auch eine Kölnerin angehört. Wenn ich nicht laut IP in Norderstedt bin, wohne ich fast schon im Alten Land, Süden von Hamburg. Das zeigt recht gut, dass sich die Werbung an den gemeisamen Iteressen und Gesprächen mit Freunden orientiert.

Genau gezielte personenbezogene Werbung also - nur was interessiert die deutsche Werbung einen Kanadier?

 

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Freitag, 8. Februar 2013

Was ist Posterous und wie funktioniert es?

Auf der Suche nach einem Blog für Facebook stieß ich neulich auf den neuen Multi-Posting-Service Posterous. Von Posterous aus kann ich an jeden Blog, Facebook und Twitter senden. Dass es sich natürlich nicht empfiehlt, an alle gleichzeitig zu senden, versteht sich von selbst, auch wenn es angeboten wird. Das ginge sogar per e-Mail. Ich müsste nur alle meine verschiedenen Blogs erstmal verknüpft haben.

Das Template lässt sich sehr leicht einstellen, das CSS lässt sich verändern, und, was besonders wichtig ist, die Metatags lassen sich auf die Sprache einstellen, für diesen Blog also de. Mehr habe ich noch nicht gemacht, denn um das Template richtig bearbeiten zu können, muss ersteinmal ein Post da stehen. Ich fürchte fast, wenn das Profil danach immer noch im Kopfteil steht, muss ich ein das Template wieder wechseln, was jedoch kein Problem ist.

Irgendwie sieht es so aus, als könnte ich unbegrenzt Files von meinem Computer hochladen, inclusive Audio und Video. Ich kann es fast nicht glauben, denn Posterous ist kostenlos.

Nun muss ich nur noch versuchen, diesen Testpost hier auf den Bloggingkurs zu legen, und herauszubekommen, ob er tatsächlich auch auf meinem Facebook Profil erscheint... .

 

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Samstag, 24. April 2010

Was ist Posterous und wie funktioniert es?

Auf der Suche nach einem Blog für Facebook stieß ich neulich auf den neuen Multi-Posting-Service Posterous. Von Posterous aus kann ich an jeden Blog, Facebook und Twitter senden. Dass es sich natürlich nicht empfiehlt, an alle gleichzeitig zu senden, versteht sich von selbst, auch wenn es angeboten wird. Das ginge sogar per e-Mail. Ich müsste nur alle meine verschiedenen Blogs erstmal verknüpft haben.

Das Template lässt sich sehr leicht einstellen, das CSS lässt sich verändern, und, was besonders wichtig ist, die Metatags lassen sich auf die Sprache einstellen, für diesen Blog also de. Mehr habe ich noch nicht gemacht, denn um das Template richtig bearbeiten zu können, muss ersteinmal ein Post da stehen. Ich fürchte fast, wenn das Profil danach immer noch im Kopfteil steht, muss ich ein das Template wieder wechseln, was jedoch kein Problem ist.

Irgendwie sieht es so aus, als könnte ich unbegrenzt Files von meinem Computer hochladen, inclusive Audio und Video. Ich kann es fast nicht glauben, denn Posterous ist kostenlos.

Nun muss ich nur noch versuchen, diesen Testpost hier auf den Bloggingkurs zu legen, und herauszubekommen, ob er tatsächlich auch auf meinem Facebook Profil erscheint... .

 

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Sonntag, 11. Oktober 2009

Bloggen mit Windows Live Writer

 

Holidays Frühstück in Estepona / Spain

Frühstück in Estepona, nahe Malaga, Spanien.

 

 

 

 

 

Der Windows Live Writer, eine kostenlose Desktop-Applikation, ist eines meiner meistgenutzten Hilfsmittel zum einfachen Veröffentlichen von Blogposts. Der Stil des Templates wird automatisch übernommen und man sieht sofort, wie es im Blog aussehen wird.

Entwickelt wurde der Windows Live Writer für die Windows Live Spaces. Aber er funktioniert mit jedem Blog recht gut.

Weiteres Zubehör der Windows Live Suite ist die Photo Gallery. Dort habe ich unter “make” soeben die Funktion “make a blogpost” entdeckt und gleich mal ausprobiert. Mal sehen, ob das Bild auch in Blogspot hochgeladen wird. (Das heißt, es wird in den Google Photos erscheinen, evtl. im Picasa Webalbum.)

Webseiten – offline und ohne Layout /CSS – lassen sich mit dem Windows Live Writer auch gut bearbeiten.  Dazu ruft man eine leere Seite, keinen Blog, auf. Bin mal gespannt, ob die runden Ecken angezeigt werden, oder ob das nur im vorgegebenen CSS des Space klappt. Ansonsten entsprechen die Formatierungen den gängigen Webstandarts, nicht wie bei Office, Frontpage oder OpenOffice, wo das HTML anders aussieht.

Für Website-Content kopiere ich dann den Sourcecode, das HTML also, in die entsprechende Box /Div meines Templates. Da ja selbst der Dreamweaver doch nicht so genau anzeigt, wie die fertige Seite aussehen wird, schreibe ich meine Seiten im normalen Texteditor. Anschließend wird das HTML-Dokument immer wieder kopiert, und nur der Hauptteil durch den neuen Inhalt ersetzt.

Ein Tip zum HTML Lernen: Den Quellcode und die Quelle des Blogs, das Template in HTML also, immer mal wieder ansehen und dabei automatisch die Codes verstehen lernen. Keine Angst haben, mal etwas zu verändern!

Es gibt eine Vorschau (manchmal etwas ungenau), die man sofort rückgängig machen kann. (Vor der nächsten Veränderung sofort speichern, was richtig war.) So lernt man am Besten mit HTML und CSS umzugehen. Auch ich lerne noch, und niemand braucht jemals alles auswendig in Code schreiben zu können.

Wo man am Besten nachsieht oder abschreibt /kopiert – SelfHTML, Michaels Interface, Freeccstemplates.(org?) – werde ich dazuschreiben, wenn ich meine eigene Homepage nochmal gründlich überarbeite. Anschließend sehe ich mir die Codes des neuen Templates von Internet Marketing Deutsch genau an, und versuche, auch dieses hier mit zwei Sidebars zu versehen.

Donnerstag, 23. April 2009

Blogging für Online Marketer

Nach amerikanischer Definition ist Online-Marketing die direkte Kommunikation mit dem Kunden. Das heißt, Mensch zu Mensch, nicht irgendeine Firma zu irgendwelchen anonymen Verbrauchern. Dafür werden Newsletters versandt, oder noch besser, nebenher Blogs geschrieben, die dem Kunden auch direkte Antworten erlauben.

(Direkte Antworten auf Newsletters zu erlauben, ist nicht zu empfehlen, weil sich der Versender damit unglaubliche Spam-Lawinen einhandelt und darunter echte Anfragen nicht mehr erkennen kann, während man Spamkommentare einfach löschen kann.)

Abgesehen davon, dass beim Marketing Interessenten angesprochen werden, die dann möglichst dauerhaft zu Kunden werden, ist der Sinn des Bloggens und die Vorgehensweise immer gleich.

  • Ein/e  Blogger/in  erzählt Leser/inne/n Geschichten.
  • Von Dingen, über die sie/er Bescheid weiß.
  • In Worten, die die Zielgruppe versteht.
  • Die Geschichten sollen für die Zielgruppe hilfreich, unterhaltend, oder was je nach Thema eben angebracht ist, sein.
  • Die Geschichten müssen mehr oder weniger persönlich sein, je nach Thema sogar privat, jedenfalls nicht unpersönlich
  • auch nicht abgehoben und am Verständnis der Zielgruppe vorbei.

Als ich diesen Kurs in einer Online-Marketing-Schule begonnen habe, bin ich leider von etwas falschen Voraussetzungen ausgegangen. Und ich konnte unmöglich in einem Bloggingkurs für Anfänger mal so nebenbei die Grundlagen des Internet Marketing erklären und alle Fäden der einzelnen Unterrichtselemente in Theorie und Praxis zusammenführen.

Was eigentlich Online Marketing ist, ist niemals richtig erklärt worden. Irgendwie war der Eindruck vorherrschend, man wolle lernen, mit Internet-Reklame Geld zu verdienen.

Abgesehen davon, dass “Marketing” allgemein, besonders die Werbung, den Kosten zuzurechnen ist, geht das schon – allerdings über einige Umwege, die eben die beiden fast schon getrennt zu betrachtenden Seiten des Online Marketing ausmachen.

Wer schon weiß, dass und vor allem was für ein tatsächlich vorhandenes Geschäft im Internet betrieben oder vergrößert werden soll, somit also den Sinn von Marketing allgemein kennt, kann mit einem Blog wahrscheinlich schnellere und bessere Erfolge erzielen als mit einer statischen Website.

http://lordofrings.org/onlinemarketing/homepage-und-webseiten/blog-oder-website-was-ist-besser

Wer sein Geschäft lediglich mit Reklame bewerben will, (wieder vorausgesetzt ein Geschäft ist vorhanden,) wird nur mäßigen Erfolg haben. (Da es aber auch nicht ganz ohne geht, hier einige Tipps zu etwas weniger langweiligen Werbeplätzen )

Was ‘meine Schüler’ lernen wollten und nach Ansicht der Leitung auch sollten, nämlich ohne Geschäft einfach nur schnell viel Geld verdienen mit Bloggen, und zwar Bloggen als eine andere Form von Reklame machen, für die nur ‘Werbung’ als vornehmeres Wort verwendet wird, hat mich als Bloggerin und Online Marketerin ein Wenig aus der Bahn geworfen.

Deshalb werde ich auch alle meine alten Posts gründlich überarbeiten (besonders kürzen und mit neuen Tags versehen, die dann eine Art Inhaltsverzeichnis bilden. Außerdem ist dieses die letzte Erwähnung von Dingen, die eigentlich noch direkt zum jeweiligen Thema gehören.)

Kurz zusammengefasst: Online Marketing – warum Bloggen?:

Man hat eine Website, darauf befindet sich ein Angebot. (Site, nicht nur eine Seite, und auch ein Blog ist eine Website, nur sie wird nach und nach aufgebaut, dynamisch eben.)

Die Website braucht Besucher, also macht man Werbung und Reklame. Meistens besser für die Website, als für das Angebot direkt, besonders als Affiliate.

Effektiver als Reklame ist Suchmaschinenmarketing, also durch Google (überwiegend) Besucher zu finden, die das Thema meiner Website suchen. Solche Besucher kommen nicht zufällig auf die Site, sondern weil sie am Angebot interessiert sind.

Dafür braucht es viel Keyword-reichen, informativen und immer wieder frischen Text.

Ein Blog ist schneller gelistet, als man denkt und braucht nicht viel SEO.

(Kostenlose Websites wirken nicht geschäftsmäßig, mit einem kostenlosen Blog kann man sich dagegen überall sehen lassen, weil es eben ein altes, etabliertes Medium ist. Ein Marketer muss nicht ein Super-Webmaster sein, um Vertrauen zu schaffen, sondern ordentliche Inhalte erstellen.)

“Geld verdienen mit Reklame” und nur einem Blog ohne Geschäft geht so:

Die Punkte zum Bloggen oben beachten.

Je nach dem, wie häufig man bloggt und wie gut man Keywords analysieren und verwenden kann, desto schneller erhält man Besucher.

Dadurch wird der Webspace, den man besitzt oder bearbeitet aufgewertet.

Dann kann man den Blog monetisieren. (Ja, das macht Arbeit und dauert seine Zeit, wie alles im Internet, das man allein macht anstatt Experten dafür zu bezahlen, aber auch im Internet gibt es Geld nur für Arbeit; und Geduld zahlt sich aus.)

Homepage (egal ob Website oder Blog) monetisieren heißt praktisch, jemand bezahlt den Webmaster dafür, seine Werbung auf dessen Webspace zeigen zu können.

Was viele Anfänger versuchen, ist beides gleichzeitig: Eigenes Angebot präsentieren plus fremde Werbung auf einer Website, oder gar nur Seite. Und das geht schief!

P.S.
Was genau ist eigentlich Online Marketing?